Auf und Ab durch die Engadiner Bergwelt.

Der Tabladatschtrail ist ein abwechslungsreicher Singletrail im Engadin, der mit seinen stetigen Auf- und Ab-Passagen, teils kniffligen Stellen und landschaftlichen Highlights sowohl konditionell als auch technisch einiges abverlangt.

Von der Alp Tabladatsch bis Taunter Ruinas

Gestartet wird auf der Alp Tabladatsch. Hier bewegt man sich zunächst auf Trails der Schwierigkeit S1 bis S2, während die Route über den Lai da Valpaschun führt. Das Profil wechselt immer wieder zwischen kleinen Anstiegen und Abfahrten, bis man schließlich Taunter Ruinas erreicht. Dieser Abschnitt ist nicht unbedingt der spektakulärste, bietet aber eine gute Einstimmung.

Über Petschs nach Ruinatsch

Ab Petschs zeigt der Trail mehr Charakter. Im Schwierigkeitsgrad S1/S2 warten einige S3-Stellen, die Konzentration und eine saubere Linienwahl erfordern. Der Abschnitt endet in Ruinatsch und bildet den Übergang zum eigentlichen Highlight der Tour.

Das Finale: Der Klostertrail nach Münster

Das Beste kommt tatsächlich zum Schluss: der Klostertrail. Obwohl hier ein Fahrverbot gilt, führt der Weg entlang des beeindruckenden Frauenklosters St. Johann bis nach Münster. Technisch liegt dieser Abschnitt bei S2, gespickt mit einigen engen S3-Spitzkehren, die fahrerisches Können erfordern. Landschaftlich ist dieser Trailabschnitt jedoch ein absolutes Highlight.


Fakten zur Tour

  • Länge: 22,5 km

  • Höhenmeter: 1.100 Hm

  • Fahrzeit: ca. 4 Stunden (mit E-MTB)

  • Schwierigkeit: überwiegend S1–S2, Schlüsselstellen bis S3


Fazit: Der Tabladatschtrail S2 ist nicht durchgehend ein Flow-Trail, doch die Mischung aus technischen Passagen, landschaftlicher Vielfalt und dem eindrucksvollen Finale am Kloster macht die Tour zu einem spannenden Erlebnis – besonders für geübte E-MTB-Fahrer.

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