Trailabenteuer zwischen Axamer Lizum und Innsbruck: Über Halsl, Sailenieder & Pfarrachalm

Es gibt Tage, da passt einfach alles: Das Wetter spielt mit, die Trails sind trocken, das Bike rollt wie von selbst – und genau so ein Tag war es, als wir unsere Tour von der Axamer Lizum bis nach Innsbruck gestartet haben. Mit im Gepäck: Fahrtechnik, Kondition und ganz viel Vorfreude.

Der Start: Anstieg zum Halsl

Los geht’s an der Axamer Lizum. Der Anstieg hinauf zum Halsl ist nicht zu unterschätzen, aber landschaftlich ein echtes Highlight – je höher man kommt, desto gewaltiger wird der Blick auf die umliegende Bergwelt. Oben angekommen: durchatmen, Blick schweifen lassen – und ab in den ersten Trail.

Flowiger Einstieg: Halsl bis Sailenieder (S2-)

Der Trail vom Halsl zum Sailenieder ist ein echtes Schmankerl zum Warmwerden: S2-, fester Untergrund, keine großen Höhenunterschiede. Perfekt, um sich einzufahren, den Lenker locker zu halten und das alpine Ambiente auf sich wirken zu lassen. Kein Trail, der einen überfordert – aber auch keiner, der langweilig wird.

Technischer wird’s: Sailenieder zur Pfarrachalm (S2+)

Ab dem Sailenieder ändert sich das Spiel: Der Trail zur Pfarrachalm wird anspruchsvoller. S2+, mit ein paar richtig knackigen Spitzkehren auf losem Schotter. Hier ist Balance gefragt, Blickführung und eine ruhige Hand an der Bremse. Wer’s technisch mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

Highlight: Der Singletrail über die „Kotzen“ (S2+/S3)

Hinter der Pfarrachalm geht’s weiter – ein Abschnitt, der es in sich hat. Nach der Freifläche namens „Kotzen“ beginnt der feinste Singletrail des Tages: schmal, verspielt, mit grandiosem Ausblick und flowigen, aber auch fordernden Passagen. Hinterradversetzen? Absolut hilfreich!
Gerade im Mittelteil ist der Trail durchzogen von engen Kurven und technischen Stellen – wer hier sauber fährt, spürt echtes Trailglück.

Abfahrt nach Plöven: S2+ mit S3-Passagen

Der finale Downhill hinunter nach Plöven ist nichts für Anfänger. Der Trail bleibt anspruchsvoll, mit S2+ Niveau, teils sogar S3-Passagen. Enge Kehren, steile Abschnitte, Wurzeln und loses Gestein – alles drin. Aber auch alles fahrbar, wenn die Technik sitzt.

Zurück nach Innsbruck – entspannt ausrollen

In Plöven angekommen, rollen wir locker durchs Pflusental zurück nach Innsbruck. Die Beine sind müde, das Grinsen im Gesicht dafür umso breiter. Eine Tour, die alles bietet: Landschaft, Trailtechnik, Ausdauer – und dieses Gefühl, das man nur nach einem richtig guten Biketag kennt.


Fazit:
Wer alpine Trails liebt und sich im S2–S3-Bereich wohlfühlt, sollte diese Route unbedingt auf seine Liste setzen. Anspruchsvoll, aber belohnend – genau so, wie ein guter Tag am Bike sein sollte.

  • Länge: 24,00 Km
  • Gesamtzeit: 4:15 St.
  • Aufstiegsmeter: 800 Hm davon 400 Hm Tragestrecke (ca. 60 Min.)
  • Schwierigkeitsgrad: S2+/G2 mit vielen schwierigeren S3/G2 Stellen.

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