Genug von Kälte und grauem Himmel – jetzt kommt endlich die Zeit, in der man den Winter hinter sich lässt! Während sich in den schattigen Höhenlagen die letzten frostigen Reste hartnäckig halten, zeigt das Tal schon, was wirklich zählt: Sonne, trockene Trails und Frühlingsgefühle. Genau dafür ist die Kombi aus Ochsenbründltrail (S2+) und Zimmerbergtrail (S2) wie gemacht. Flow, Technik und Panorama treffen hier auf das Beste, was die Übergangszeit zu bieten hat.
❄️➡️🌤️ Raus aus dem Winter – rein in den Trail
Los geht’s oberhalb der Köllensperger Jagdhütte – und ja, der Winter versucht hier nochmal, sich wichtig zu machen. Kalte Luft, vielleicht noch gefrorener Boden bei der Auffahrt. Aber keine Sorge: Schon nach den ersten Metern bergab merkt man, wer hier wirklich gewinnt – der Frühling. Sonnige Abschnitte, erste trockene Lines und dieses Gefühl: Endlich wieder richtig fahren!
Der Einstieg bietet eine lässige Mischung aus S1 und S2, mit ein paar kurzen S3-Stellen für den Extra-Kick. Einzelne eisige Passagen erinnern noch an den Winter – aber eher als letzte nervige Fußnote.
🌲 Ochsenbründltrail: Flow statt Frost
Dann kommt das Highlight: der Ochsenbründltrail. Genau so fühlt sich Frühling an! Flüssig, verspielt, mit einem Rhythmus, der dich sofort mitnimmt. Kurve an Kurve, immer im Flow – ohne langweilig zu werden. Hier zaubert dir jeder Meter ein fettes Grinsen ins Gesicht. Richtung Wildermieming läuft’s einfach – und der Winter ist endgültig Geschichte.
🪨 Technik statt Winterschlaf
Ab dem Straßbergweg wird’s nochmal spannend. Der Trail bleibt griffig, aber fordert dich jetzt mehr: enge Spitzkehren (S2/S3), Wurzeln, kleine Felsstufen. Genau richtig, um wieder in den Fahrmodus zu kommen nach der Winterpause. Kein stumpfes Rollen – hier musst du arbeiten.
Unten am Griesbach wird’s dann ruhiger, fast schon idyllisch. Perfekt zum Durchschnaufen und Genießen.
🔄 Zimmerberg: Der letzte Fight – Frühling gewinnt
Zum Schluss wartet nochmal ein richtig geiles Finale: die Varianten am Zimmerberg. Kurze Gegenanstiege, knackige Passagen, fordernde Lines. Die Beine brennen, aber genau das macht’s aus. Und ganz ehrlich – lieber hier schwitzen als irgendwo im Winter rumfrieren.
Zurück Richtung Lumma fühlt sich dann alles einfach richtig gut an.
📊 Tourenfakten
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Länge: 21,0 km
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Fahrzeit: ca. 2:15 Std. (E-MTB)
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Aufstieg: 1.100 hm
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Schwierigkeit: S2 / G2
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Schlüsselstellen: S3 / G2
🌤️ Fazit
Das ist keine Wintertour mehr – das ist der Befreiungsschlag. Oben noch die letzten Schneereste, weiter unten schon purer Frühling. Flowige Trails, technische Passagen und ein Panorama, das dich daran erinnert, warum du das Ganze machst.
Perfekt für alle, die den Winter endgültig abschreiben und wieder richtig in die Bikesaison starten wollen. 🚵♂️🔥