TECHNIKTRAIL IM ABSTURZGELÄNDE
Der Härmelekopftrail ist nichts für schwache Nerven. Steile, enge Spitzkehren, loser Untergrund und ausgesetztes Gelände machen die Abfahrt zu einer echten technischen Herausforderung.
ENGE SPITZKEHREN UND LOSER UNTERGRUND
Vom Härmelekopf geht’s über zahlreiche extrem enge Spitzkehren bergab. Der Trail bewegt sich überwiegend im Bereich S3, teilweise auch darüber.
Hier gilt: Jeder Fehler kann fatale Folgen haben! Das Gelände ist ausgesetzt und verzeiht keine Unachtsamkeit.
Ab der Bergstation wird der Trail etwas entspannter. Über S2 mit einigen knackigen Spitzkehren geht’s weiter hinunter zur Reitherjochalm.
REITHERJOCHTRAIL – S3-PASSAGEN
Von der Alm folgt der 84er Trail über losen Schotter und grobsteinigen Untergrund. Grundsätzlich S2, dazwischen warten mehrere knackige S3-Stellen.
Weiter geht’s hinunter zum Forstweg und anschließend über Reith nach Leithen.
RIEDTRAIL – WURZELN UND FLOW
Von Leithen führt der Riedtrail über den Kalkofen. Eine wurzelige Querfahrt im Bereich S1/S2 bringt uns bis zur Raststätte.
Danach wird’s wieder flowiger: Ein schöner S1/G1-Trail führt hinunter nach Eigenhofen.
FAZIT
Eine abwechslungsreiche Enduro-Runde mit allem, was das Bikebergsteiger-Herz begehrt: technische Spitzkehren, loses Gelände, Wurzeln, Flow und jede Menge alpines Feeling.
Aber: Der Härmelekopftrail ist kein Spielplatz. Ausgesetzt, technisch und mit Konsequenzen bei Fehlern – volle Konzentration!
TOURENDATEN
- Länge: 30 km
- Gesamtzeit: ca. 4 Stunden mit E-MTB
- Aufstieg: 1.650 Hm
- davon Schiebepassage: 400 Hm
- Schwierigkeit: S3/G3
- Highlights: einzelne S3+/G4-Spitzkehren



